Analyse
Daten und Evidenz zur Gesundheitsversorgung in Österreich aufbereiten, damit klar wird, woran es scheitert und wer handeln muss.
Als Strategieberater für medizinische Fachgesellschaften übersetze ich Evidenz in gesundheitspolitische Realität.
Viele Fächer stoßen an dieselben Grenzen, jedes für sich. Darum arbeite ich für eine Fachgesellschaft oder mehrere zusammen.
Daten und Evidenz zur Gesundheitsversorgung in Österreich aufbereiten, damit klar wird, woran es scheitert und wer handeln muss.
In wenigen Monaten eine evidenzgeprüfte Position entwickeln, mit der Fachgesellschaften geschlossen auftreten können.
Stellungnahmen verfassen, Positionen zu Sozialversicherung, Bund und Ländern bringen und eskalieren, wenn Entscheidungen von Stelle zu Stelle wandern.
Was möglich ist und wie es sich finanzieren lässt, klären wir in einem ersten Gespräch.
Im Auftrag der ÖGN
Im April 2025 erklärte der Dachverband dem Ministerium das Screening von Risikopatient:innen für grundsätzlich medizinisch sinnvoll; der Mehraufwand müsse aber finanziert werden. Die Umsetzung steht noch aus.
Ausgangslage: Seit der positiven, vom Dachverband beauftragten Empfehlung (2019) Stillstand bei der Aufnahme in die Vorsorgeuntersuchung.
Vorgehen: Einfordern gesetzlicher Standards (§§ 116, 132b ASVG), Eskalation über ministerielle Aufsicht und parlamentarische Anfrage, Verteidigung der Evidenzgrundlage samt der Forderung, die Finanzierung zu sichern, etwa über den Gesundheitsreformfonds.
Im Auftrag von ÖDG und ÖGN
In drei Monaten legte die Allianz eine Konsensus-Empfehlung und einen methodischen Leitfaden zur Evidenzbewertung vor.
Ausgangslage: Die Arbeit am Nierenscreening zeigte ein größeres Problem. Die Vorsorgeuntersuchung ist seit 2005 unverändert, und die 50 Mio. EUR pro Jahr aus der GRFG-VO (2026 und 2027) drohten ohne fachlichen Konsens zu verpuffen.
Vorgehen: Formierung der Safe-Hearts-Allianz aus vier internistischen Fachgesellschaften, in Kooperation mit ÖKG und ÖGIM, und Ausarbeitung eines gemeinsamen Fahrplans für die kardio-renal-metabolische Früherkennung.
Im Auftrag der ÖGN
In rund vier Monaten entstand ein gemeinsames Konsensuspapier; in der Folge starteten bundesweite Ringversuche.
Ausgangslage: Uneinheitliche Diagnosestandards verhinderten eine leitliniengerechte Früherkennung der chronischen Nierenerkrankung.
Vorgehen: Strukturierung, Ausarbeitung und Moderation des Konsensprozesses zwischen ÖGN, ÖGLMKC und ÖQUASTA.
Im Auftrag der STAFAM
Beim 55. Kongress für Allgemeinmedizin zeigte die Analyse, dass alle vier Kernfunktionen der Allgemeinmedizin unter strukturellem Druck stehen (Video).
Ausgangslage: Die Primärversorgung stößt bei Multimorbidität an ihre Grenzen.
Vorgehen: Analyse der Schwachstellen entlang der vier Kernfunktionen (Zugang, Kontinuität, Koordination, Umfang), präsentiert als Impulsvortrag in einer Podiumsdiskussion mit der Spitze der ÖGAM, dem Präsidenten der ÖGIM und einem früheren Abgeordneten zum Nationalrat.
Ein offener, ohne Auftrag erstellter Datensatz aus den Verordnungen aller Bundesländer: auswertbar, jede Korrektur begründet, mit dem ÖSG vergleichbar.
Als habilitierter Mediziner erfasse ich komplexe Datenlagen und vertrete gegenüber Institutionen nur, was sich belegen lässt.
Ich kenne die politischen Dynamiken, den gesetzlichen Rahmen und die Entscheidungswege im Gesundheitswesen.
Ich erarbeite mit Fachgesellschaften gemeinsame Positionen, löse Blockaden und treibe Entscheidungen voran.